Zwei europäische Regionen
Die Schweizer Initianten von NeSTU – Netzwerk Schweiz-Transkarpatien – haben in den ukrainischen Karpaten mehr gefunden als eine arme Region an der Peripherie zum «Westen». Unerschütterlicher Lebensmut und kulturelle Vielfalt federn den wirtschaftlichen und sozialen Umbruch ab. Aus regelmässigen Besuchen entstanden enge menschliche Beziehungen und gemeinsame Projekte. |
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Die Voraussetzungen in der Schweiz und in Transkarpatien sind unterschiedlich, aber es gibt viel Verbindendes. Verschiedene Volksgruppen leben friedlich auf engem Raum. Bergige Landschaften, einzigartige Natur und ein vielfältiges Kulturerbe ziehen Besucher aus allen Teilen Europas an. In Anbetracht wiederkehrender Naturkatastrophen und aus dem Bedürfnis von koordinierten Aktionen wurde NeSTU gegründet: Ein Forum, das interessierten Einzelpersonen und Organisationen in beiden Regionen die Gelegenheit zum Erfahrungs- und Informationsaustausch gibt. NeSTU fördert und vernetzt gemeinsame Aktivitäten im kulturellen, humanitären und wirtschaftlichen Bereich und bietet Kultur- und Naturreisen nach Transkarpatien an.
Neue Art der Zusammenarbeit
Der Verein Netzwerk Schweiz-Transkarpatien/Ukraine (NeSTU) wurde 2001 von einer Handvoll Menschen aus beiden Ländern mit dem Ziel gegründet, dauerhafte und zukunftsfähige Aktivitäten zu vermitteln und zu fördern. NeSTU führt damit weiter, was über viele Jahre hinweg an Beziehung und Zusammenarbeit zwischen Menschen und Institutionen in beiden Regionen entstanden ist.
Zum Selbstverständnis von NeSTU gehören eine neue Art der Zusammenarbeit und des Austausches, welche den kontinuierlichen Aufbau gleichberechtigter Beziehungen zwischen Partnern in beiden Gegenden voraussetzt. Mittlerweile werden die Aktivitäten des Vereins von über 200 Mitgliedern in der Schweiz und in der Ukraine mitgetragen. NeSTU ist offen für alle – aber der Verein will Unabhängigkeit von jeglichen wirtschaftlichen oder politischen Interessengruppen. Die Aktivitäten werden von je einem Sekretariat in Transkarpatien und in der Schweiz betreut und koordiniert.
Vielfältige Initiativen und Projekte
NeSTU versteht sich in erster Linie als Förderer von Projekten: Durch Vermittlung von Kontakten und Fachleuten unterstützt und ermöglicht das Netzwerk vertrauenswürdige und zukunftsgerichtete Vorhaben in unterschiedlichen Bereichen. Zu den Partnern von NeSTU gehören unter anderen:
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DEZA, Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit des Bundes, Bern
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WSL, Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, Birmensdorf
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Caritas Schweiz, Luzern
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ATDL, Association transcarpatienne pour le développement local, Transkarpatien
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ZZMK, Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Zürich
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Bildungszentrum Wald, Maienfeld
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Biosphäre Entlebuch
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Jugendaustausch Schweiz – GUS, Gemeinschaft unabhängiger Staaten, Luzern
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Carpathian Foundation, Uschgorod
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Carpathian Biosphere Reserve, Rachiv
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CAMZ, Comité d’Aide Médicale Zakarpattia, Uschgorod
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Kammerchor Cantus, Uschgorod
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Bergwald-Projekt, Trin GR
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Tribu-Films, Bruxelles
Statuten: NeSTU ist ein Verein nach Schweizer Recht. Alle Entscheidungen werden vom gewählten Vereinsvorstand gefällt. Über Statutenänderungen, Mitgliedsaufnahmen und andere wichtige Fragen entscheidet die jährliche Mitgliedervollversammlung. >>> (pdf 16kb)
Mitgliedschaft: NeSTU hat über 200 Mitglieder in der Schweiz und der Ukraine. Durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen Sie die Arbeit des Netzwerks.
Novyny vid NeSTU heisst der Rundbrief des Netzwerks. Mehrmals im Jahr informieren wir die Mitglieder per Post über den Fortgang unserer Projekte, dazu kommt häufig etwas Hintergrundinformation über Transkarpatien.
Zum Archiv >>>
Der Jahresbericht von 2006 und das Tätigkeitsprogramm für 2007
Im Zentrum der Vereinsaktivität steht das Projekt PARASOLKA, das mit dem Kauf einer Liegenschaft in Transkarpatien nun in die Bauphase tritt. Erste Priorität ist die weitere Vernetzung und Abstützung des Projekts mit neu gewonnenen Partnern und Mitarbeitern. Ein reger Austausch auf allen Ebenen zwischen der Schweiz und Transkarpatien ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung dieses sehr ambitionierten Projekts.
Weiter auf dem Jahresprogramm stehen Begegnungsreisen, Auftritte der Folk-Band HUDAKI, die Vermarktung des Films Lopukhovo und die Publizierung der Fotos von Aleksandr Glyadyelov aus Lopukhovo-Brustury. Neue Begegnungen entstehen auf dem Gebiet des Jugendtheaters durch die Teilnahme der Luzerner Theaterkids von Walti Mathis am Jugendtheaterfestival Ptach in Nischnje Selischtsche.
Am 17. März 2007 fand in Dallenwil NW unsere sechste Generalversammlung statt. Den Rahmen bot diesmal das Älplerfest mit Mitfasten-Feuer der Nidwalder Älpler, Musik aus Nidwaldnen und Transkarpatien.
Die statutarische Vereinsversammlung war gut besucht - und bot Anlass zu engagierten Diskussionen, insbesondere um das Grossprojekt PARASOLKA. Der Vorstand wurde neu bestellt: Neu übernahm Salome Martin, Forstingenieurin ETH in Stans die Präsidentschaft, Beate Hasspacher und Jürgen Kräftner bleiben VizepräsidentIn.
Protokoll >>>(pdf 150kb)
Gesammelte Zitate >>>(pdf 80kb)