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Parasolka
Ein schützendes Dach für eine menschenwürdige Zukunft
   

Ziel des von NeSTU lancierten Projektes PARASOLKA (deutsch Regenschirm) ist die Schaffung eines Wohnheims für rund 25 Jugendliche mit leichter Behinderung aus dem Waisenhaus Vilshany in Transkarpatien.Sie sollen dort als Alternative zu einem Leben in der Psychiatrie in einer betreuten Wohngemeinschaft individuell gefördert werden und möglichst eigenständig leben.
Die BewohnerInnen sollen fähig sein, sich in die Gemeinschaft einzufügen und mit ihrer Arbeit selber einen angemessenen Beitrag daran zu leisten.
Beschäftigungsmöglichkeiten sind im Haushalt, bei der Pflege des Gemüsegartens und der Aufzucht von Kleintieren vorgesehen. Damit soll ein möglichst grosser Beitrag an die Selbstversorgung geleistet werden.

Seit Herbst 2007 wird der Aufbau des Wohnheims PARASOLKA vom neu gegründeten Schweizer Verein gleichen Namens betreut.
Siehe dazu:
www.parasolka.ch
Aktuelle Projektdokumentation >>> (pdf 1,2mb)

Einzug ins Wohnheim Parasolka für Oktober geplant

Die grosszügige finanzielle Unterstützung durch zahlreiche Menschen hat das Projekt Parasolka wesentlich weiter gebracht. Der Vorstand des Vereins Parasolka und die Partnerorganisation CAMZ haben sich entschlossen, den Bezug des Wohnheims auf Oktober 2009 festzulegen und die weitere Projektarbeit auf dieses Ziel auszurichten.
Deshalb reisten im Mitte Januar Monika Fischer (Leitung/Öffentlichkeitsarbeit), Henny Graf (Heilpädagogik) Annemarie Steiner (Kontaktstelle/Fundraising) und Ruedi Iseli (Finanzen) zu Koordinationssitzungen nach Transkarpatien. Es war ein weiser Entschluss. Denn nur so war es möglich, die Situation vor Ort richtig zu verstehen und einen realistischen Zeitplan zu erstellen.
In intensiven Sitzungen mit der Partnerorganisation CAMZ und mit Sozialminister Victor Matsola wurden die weiteren Schritte bis zum Einzug sowie die Zuständigkeiten nach Betriebsaufnahme gemeinsam festgelegt. Das engagierte Mitmachen des vom Besuch in der Schweiz her vertrauten Sozialministers zeigte, dass der Staat voll hinter Parasolka steht und das Bestmögliche zum Gelingen beitragen möchte.


Erfolgreiches Teamwork: CAMZ, Verein Parasolka und Sozialbehörden Transkarpatien

Realistische Planung
Die Diskussionen mit dem kompetenten Bauleiter Sascha Prihara ergaben, dass der Umbau des Wohnhauses in Tjachiv bis Anfangs Oktober realisierbar ist, sofern die dazu benötigten Finanzen vorhanden sind. Die Nebengebäude (Werkstätten usw.) sollen allerdings erst in einer weiteren Projektphase saniert werden. Die einzelnen Planungsschritte in den Bereichen Bau und Pädagogik wurden diskutiert und aufgelistet. Eine vorbereitende Kommission, in der neben CAMZ und dem Verein Parasolka ebenfalls der Sozialminister, die Direktion des neuen Wohnheims sowie eine einheimische Fachperson mitarbeiten, wird unter anderem das Betriebskonzept inkl. Finanzplan ausarbeiten und für die Anstellung und Ausbildung des Personals besorgt sein.


Angeregte Arbeit und interessierte Zuhörer

Vorbereitung der künftigen Bewohnerinnen und Bewohner
Gemäss der Heilpädagogin Henny Graf haben die für das Wohnheim Parasolka vorgesehenen Jugendlichen in Vilshany in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht haben. Die für ihre Begleitung und Förderung zuständige Erzieherin Luda wurde in die Ziele der weiteren Vorbereitungsarbeit gemäss dem vorliegenden Pädagogischen Konzept eingeführt. Die jungen Menschen sollen lernen, erwachsen und selbständig zu werden und Aufgaben zu übernehmen.

Die Besichtigung der Baustelle in Tjachiv
fand in Anwesenheit sämtlicher lokaler und regionaler Behörden des sozialen Bereichs sowie der lokalen und regionalen Presse statt. Grosses Interesse an Parasolka zeigten insbesondere der Direktor und die Mitarbeitenden der Abteilung des staatlichen «Rehabilitationszentrums für behinderte Erwachsene und Kinder», die ganz in der Nähe des künftigen Wohnheims kürzlich eröffnet wurde. In diesem Tageszentrum werden behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch verschiedene Fachkräfte (Ärzte, Psychologen, Heilpädagogen, Logopäden, Physiotherapeuten) ambulant beraten und begleitet. Zusammenarbeit und Fachaustausch mit dem künftigen Wohnheim Parasolka werden sehnlichst erwartet und angestrebt. Der geplante Bau solcher Tageszentren in allen Regionen zeugt von den Bemühungen der staatlichen Behörden, die während der Sowjetzeit total vernachlässigten Menschen mit einer Behinderung und ihre Familien besser zu unterstützen und zu fördern. Infolge der begrenzten finanziellen Mittel muss der Staat Prioritäten setzen. Dabei stehen die behinderten Waisen am Schluss der Rangliste. Zusammen mit CAMZ engagieren wir uns dafür, dass diese jungen Menschen am äussersten Rand der Gesellschaft nicht weiterhin vergessen gehen.


Die Sozialbehörden aller Stufen interessierten sich für das künftige Wohnheim Parasolka

Der Besuch in Vilshany
zeigte einmal mehr, wie wichtig im Hinblick auf die weitere positive Entwicklung der Jugendlichen regelmässige Kontakte mit ihren Schweizer Freunden sind. Gross ist zurzeit die Sorge um den schwer erkrankten Direktor Iwan Bihunets und seine ungewisse Zukunft. Doch insgesamt geht es den Jugendlichen gut. Sie sind gesund, gaben über die Festtage viele Konzerte und können den Umzug kaum erwarten.


Freude in Vilshany über den Besuch aus der Schweiz

Projektstand Ende Januar 2009
Die Aussenarbeiten am Hauptgebäude sind nahezu abgeschlossen. Bis Ende April sollen neben der Heizung die Wasserleitungen innen und die sanitären Installationen eingebaut sein. Bis Ende Mai sollen die Verputzarbeiten innen, die Bodenbeläge sowie die gesetzlich vorgeschriebene Feueralarm-Anlage ausgeführt sein. Im Juni/Juli sind die weiteren Aussenarbeiten (Kanalisation, Kläranlage, Einbau Wasserfilter, Entwässerung/Drainage, Wege und Strassen) vorgesehen.
Danach bleibt im August/September Zeit für die Inneneinrichtungen (Küche, WC, Duschen). Die Abnahme des Baus durch eine rund 12-köpfige staatliche Kommission kann gemäss Plan ca. Ende August erfolgen, wodurch bis zur Eröffnung Zeit für allenfalls nötige Ergänzungen bleibt.
Parallel zu den Bauarbeiten sollen die Direktion gewählt und das Personal angestellt und auf der Grundlage des Pädagogischen Konzeptes für die neue Aufgabe ausgebildet werden.
Dieser ehrgeizige Zeitplan ist allerdings nur dann realisierbar, wenn die nötigen finanziellen Mittel beieinander sind. Der Vorstand Parasolka und die Partnerorganisation CAMZ setzen alles daran, um dieses Ziel zu erreichen.

Wunschliste
Für die Einrichtung im Wohnheim Parasolka wurde eine Wunschliste erarbeitet. Eine grosse Auswahl an Einrichtungsgegenständen in verschiedenen Preislagen kann auch direkt über die folgende Homepage gesponsert werden: www.parasolka.ch

Jahresbericht des Vereins PARASOLKA 2008 >>>(pdf 1mb)

Weitere Infos finden Sie im aktuellen Rundbrief >>> (pdf 500kb)

Rundbrief vom Dezember 2008 zum Projekt PARASOLKA >>>(pdf 350kb)

September 2008 - Delegation von Politikern und Beamten aus dem Sozialwesen aus Transkarpatien auf Einladung der Vereine Parasolka und NeSTU in der Schweiz. Bericht >>>(pdf 350kb)

Berichte in der Presse:
Neue Mittelland-Zeitung >>>(pdf 1 mb)
Entlebucher Anzeicher >>> (pdf 1mb)
Sempacher Woche >>> (pdf 1,6mb)

 

 
 
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   und Soziales (pdf 40kb)

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