Im Dezember haben wir befreundete Initiativen in Kramatorsk, Charkiw und Sumy besucht. Hier gibt es einen illustrierten Reisebericht. Er gibt viele Einblicke über den ungebrochenen Mut dieser Leute und kontrastiert von den üblichen, vor allem negativen Nachrichten. Wir freuen uns auf Reaktionen und Fragen.
NeSTU bringt seit 25 Jahren Menschen und Initiativen aus der Schweiz und der Westukraine zusammen. Diese vielseitige und reichhaltige Zusammenarbeit wollen wir am 21. März in Stans NW feiern. Unser Fest ist offen für alle interessierten und sympathisierenden Personen.
Einmal mehr wünschen wir Euch und uns allen friedliche Weihnachten. Nie hatte dieser Wunsch, vermutlich für meisten unter uns, einen tieferen Sinn.
Eine neuerliche Reise quer durch die Ukraine, 3000km via Dnipro nach Kramatorsk im Donbas, Charkiw und Sumy, Anfang Dezember, hinterlässt gemischte Gefühle. Unterwegs, beim Anblick der unerträglich zahlreichen Soldatengräber in den Provinzstädten, erinnere mich an die Worte des im Januar 2024 an der Front gestorbenen jungen ukrainischen Dichters, Maksym Krywzow. Wenn mich jemand fragt, was Krieg für mich bedeutet, dann antworte ich: Namen.
Tatsächlich sind es die Namen und Gesichter der Gefallenen, der Verschollenen, der physisch und seelisch Versehrten. Aber auch derjenigen, die trotz allem optimistisch und realistisch zugleich bleiben und Widerstand leisten. Zahlreiche solcher, eindrücklicher Menschen haben wir auf unserer Reise angetroffen. Ein umfassender Reisebericht kommt nach Weihnachten.