NeSTU-Newsletter vom 11. 5.2026

In diesem Rundbrief:

  • Ein Rückblick auf das 25-jährige Jubiläum von NeSTU in Stans am 21. März mit Fotos und der Abschrift des Podiumsgesprächs mit dem ukrainischen Menschrechtsaktivisten und ehemaligen Kriegsgefangenen Maksym Butkevych

  • Ein Stimmungsbericht aus der Ukraine im Mai 2026

Kurzinfos, Buchempfehlungen, Texte...

  • CD-Veröffentlichung Hudaki am 25. Mai in im Rehazentrum "Superhumans" Lviv: Die Dorfmusikanten stellen ihre neue CD "Hey Dole!" anlässlich einer Reise mit Solidaritätsanlässen quer durch die Ukraine vor (s. Pressetext). Im Juni kommen sie für zwei Konzerte in die Schweiz: 20.6 in Winterthur-Seen, 21.6. Quartierhof Wynegg, Zürich. Es gäbe noch Möglichkeiten, die Band zu engagieren!

  • Buchempfehlung Tamara Duda, Donezk Girl. Ein wichtiges Buch, packend geschrieben, über den Beginn und die Ursprünge des Kriegs im Donbas 2014, neu auf Deutsch erschienen. Buchbesprechung in der Berliner taz.

  • NeSTU hat unbürokratisch die Einrichtung eines Gymnastikraums für Frauen in Frontnähe, Gebiet Sumy finanziert, hier ist ein kleines Video davon zu sehen 

  • Kramatorsk, die ukrainische Bastion im Donbas, wird sukzessive von den Russen in Schutt und Asche gelegt. Eben erst wurde das Stadtzentrum am hellichten Tag von mehreren Gleitbomben getroffen, es gab 6 Tote und zahlreiche Verletzte. Ein lesenswerter und reich bebilderter Bericht aus Kramatorsk ist in der online-Zeitung Republik erschienen.

  • Unser Freund, der aus Uzhhorod stammende Schriftsteller Andri Ljubka ist Ende des vergangenen Jahrs auf eigene Initiative Soldat geworden. In der NZZ schreibt er über seine Beweggründe.

Weiterlesen
Jürgen Kräftner
NeSTU-Newsletter vom 26.01.2026
Weiterlesen
Jürgen Kräftner
NeSTU-Newsletter vom 15.12.2025

Einmal mehr wünschen wir Euch und uns allen friedliche Weihnachten. Nie hatte dieser Wunsch, vermutlich für meisten unter uns, einen tieferen Sinn.

Eine neuerliche Reise quer durch die Ukraine, 3000km via Dnipro nach Kramatorsk im Donbas, Charkiw und Sumy, Anfang Dezember, hinterlässt gemischte Gefühle. Unterwegs, beim Anblick der unerträglich zahlreichen Soldatengräber in den Provinzstädten, erinnere mich an die Worte des im Januar 2024 an der Front gestorbenen jungen ukrainischen Dichters, Maksym Krywzow. Wenn mich jemand fragt, was Krieg für mich bedeutet, dann antworte ich: Namen

Tatsächlich sind es die Namen und Gesichter der Gefallenen, der Verschollenen, der physisch und seelisch Versehrten. Aber auch derjenigen, die trotz allem optimistisch und realistisch zugleich bleiben und Widerstand leisten. Zahlreiche solcher, eindrücklicher Menschen haben wir auf unserer Reise angetroffen. Ein umfassender Reisebericht kommt nach Weihnachten.

Weiterlesen
Jürgen Kräftner